Gastkommentar

Macht es besser!

03/2019 - Jede Generation erbt Probleme, die sie lösen muss. Laut CSR-Berater Mallen Baker sind in der jüngeren Vergangenheit schon große Herausforderungen erfolgreich bewältigt worden. Was braucht es für eine gute Zukunft?


Mallen Baker arbeitet als CSR-Berater in Großbritannien. Er war Direktor von Business in the Community BITC.

Auf dem jüngsten UN-Gipfel sagte die 16-jährige Greta Thunberg, die Erwachsenen hätten die Welt vermasselt. Damit formulierte sie einen weit verbreiteten Gedanken: Weil die ältere Generation den Klimawandel nicht abgewendet hat, habe sie die Jugend verraten. Das ist nicht hilfreich. Jede Generation hat Probleme übernommen, die sie bewältigen musste, und niemals hat eine Generation eine perfekte Welt geerbt. Das Paradies auf Erden hat es nie gegeben und wird es auch nie geben.

Dabei können wir auf große Erfolge zurückschauen. So haben wir in den vergangenen vier Jahrzehnten beispielsweise die absolute Armut weltweit halbiert, das Problem des Ozonlochs gelöst, Blei aus Benzin entfernt und den scheinbar unvermeidlichen Atomkrieg vermieden. Gerade weil wir in vielen Bereichen so erfolgreich waren, hat sich die Zahl der Menschen in einem bisher nicht gekannten Ausmaß vervielfacht, und wir müssen jetzt die schwierigen Umweltprobleme lösen, die ein solcher Erfolg nach sich zieht. Das ist natürlich nicht leicht, aber wir machen Fortschritte.
Mein Aufruf lautet daher: Macht keine Vorwürfe, sondern werdet zu Change-Makern Eurer Generation!

© corporAID Magazin Nr. 80
Foto: beigestellt

 

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