Kurzmeldung

Private Klimaschützer

10/2018 - Unternehmen, Städte und Regionen sind wichtige Treiber des Klimaschutzes: Das unterstreicht eine neue Studie und war auch Tenor beim Climate Action Summits in San Francisco Mitte September.


Großer Andrang herrschte beim Global Climate Action Summit in San Francisco. Kernbotschaft der Konferenz: Umweltschutz ist nicht nur eine Sache der Regierungen.

In einer gemeinsamen Studie unter dem Titel „Global Climate Action from Cities, Regions and Businesses“ haben das Kölner New Climate Institute, die Yale University und das niederländische Umweltamt die Klimaschutzmaßnahmen in mehr als 6.000 Städten und Regionen weltweit untersucht. Dabei quantifiziert die Studie erstmals den kombinierten Klimaschutz-Impact dieser Akteure und kommt zu dem Ergebnis, dass im Jahr 2030 die weltweiten Treibhausgasemissionen durch nicht-staatliche Initiativen um ein Drittel – zwischen 15 und 23 Gigatonnen – niedriger ausfallen könnten, als sie es allein durch politische Maßnahmen auf der nationalen Ebene täten. Gerade der private Sektor könne einen wesentlichen Beitrag zum Erreichen des Zwei-Grad-Ziels der internationalen Klimapolitik leisten. Das war auch der Grundtenor des Climate Action Summits in San Francisco Mitte September, auf dem die Studie präsentiert wurde.

corporAID Magazin Nr. 78
Foto: mike bloomberg

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