Kurzmeldung

Aufwärtsbewegung

06/2018 - Bangladesch zeigt allen Bad News zum Trotz in vielerlei Hinsicht eine positive Entwicklung.


Immer noch arm, aber: Bangladesch zählt bald nicht mehr zu den am „wenigsten entwickelten Ländern“ der Welt.

Billige T-Shirts, einstürzende Fabriken, Klimawandel – mit diesen oder ähnlichen Vorstellungen wird Bangladesch wohl häufig assoziiert. Dabei wird leicht übersehen, dass sich der südasiatische Staat auch positiv entwickelt: Trotz politischer Unruhen und Naturkatastrophen wächst die Wirtschaft seit acht Jahren um konstant mehr als sechs Prozent und beginnt, sich zunehmend zu diversifizieren. Die Armut im 163 Millionen-Einwohner-Staat hat sich laut Weltbank seit dem Jahr 2000 von 48,9 auf 24,3 Prozent der Bevölkerung halbiert. In den Kriterien „Pro-Kopf-Einkommen“, „Humankapital“ und „wirtschaftliche Vulnerabilität“ hat das Land so überzeugende Fortschritte gemacht, dass es, wie die Vereinten Nationen nun angekündigt haben, neu eingestuft wird: Ab 2024 verlässt Bangladesch offiziell die Gruppe der 47 besonders armen und förderungswürdigen „am wenigsten entwickelten Länder“. Ein solches Upgrade ist erst fünf Ländern gelungen, nämlich Botswana, Kap Verde, Malediven, Samoa und Äquatorialguinea.

@ corporAID Magazin Nr. 76

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