Gastkommentar

Nachhaltiges Supply Chain Management ist machbar

06/2018 - Unternehmen haben heute alle Möglichkeiten, um Wertschöpfungsketten nachhaltig zu gestalten – sie müssen sie nur nutzen, sagt Tara Norten, Managing Director beim internationalen Beratungsunternehmen Business for Social Responsibility BSR


Tara Norten, Managing Director beim internationalen Beratungsunternehmen Business for Social Responsibility BSR

Mit den globalen Zielen für nachhaltige Entwicklung gibt es heute einen einheitlichen Referenzrahmen für Nachhaltigkeit, und auch die – immer öfter digitalen – Tools für die praktische Umsetzung sind vorhanden. Die ITC Standards-Landkarte vereint beispielsweise Informationen über mehr als 240 Standards, Codes of Conduct und Audit-Protokolle. Unternehmen können sich hier an den für ihre Branche, Rohstoffe und Vormaterialien oder Herkunftsregion relevanten Richtlinien orientieren. Auch branchen- und unternehmensübergreifende Multistakeholder-Initiativen vereinfachen ein effektives nachhaltiges Supply Chain Management. Solche Zusammenschlüsse gibt es in zahlreichen Branchen, zumeist über Landesgrenzen hinweg. Beispiele dafür sind die Plattform „Together for Sustainability“ der chemischen Industrie oder die „Joint Audit Cooperation“ der Telekommunikationsbranche. Diese legen einheitliche Anforderungen fest, die international anerkannte Umwelt- und Sozial-Richtlinien und -Standards berücksichtigen, sie setzen auf einheitliche Assessment-Formulare und teilen die Nachhaltigkeitsbewertung. Unternehmen haben heute alle Möglichkeiten, um Wertschöpfungsketten nachhaltig zu gestalten – sie müssen sie nur nutzen.

© corporAID Magazin Nr. 76
Foto: beigestellt

 

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