Kommentar

Durchblick

02/2018 - von Gudrun Zimmerl


Gudrun Zimmerl
ICEP

Soziale und ökologische Wirkungen über die gesamte Wertschöpfungskette zu dokumentieren und Verbesserungsmaßnahmen aufzuzeigen ist angesichts der Vielfalt an Nachhaltigkeitsstandards, die im vergangenen Jahrzehnt von den verschiedensten Institutionen entwickelt wurden, zu einer Art Sisyphusarbeit geworden. Das Abarbeiten dieser umfangreichen Kriterienkataloge ist nicht nur ressourcen- und kostenintensiv, es birgt auch die Gefahr, das Ziel eines aktiven Verantwortungsmanagements für nachhaltige Entwicklung aus den Augen zu verlieren.

Umso erfreulicher ist es, dass sich eine Transformation hin zu einer Harmonisierung bestehender Standards abzeichnet. Der Zusammenschluss von Rainforest Alliance und UTZ oder auch die Kooperation des deutschen Textil-Bündnisses mit dem niederländischen Agreement on Sustainable Garments and Textiles AGT tragen dazu bei, Prozesse zu vereinfachen und praktikabler zu machen und damit nachhaltige Entwicklung ganz praktisch voranzutreiben. Ein wichtiger Schritt!

© corporAID Magazin Nr. 74

 

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