Kurzmeldung

Zwischenschritte

12/2017 - Elf Tage lang diskutierten 25.000 Delegierte aus 197 Staaten im Zuge der Weltklimakonferenz in Bonn darüber, wie sich das Pariser Klimaschutzabkommen in die Praxis umsetzen lässt.


Die Klimakonferenz COP23 in Bonn fand unter Vorsitz von Fidschi statt und konnte kleinere Fortschritte erzielen.

Ein Hauptstreitpunkt war bis zuletzt das Geld, das Industriestaaten ärmeren Ländern für den Klimaschutz und zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels geben sollen. Die erzielte Einigung sieht vor, den bislang im Kyoto-Protokoll von 1997 verankerten Anpassungsfonds nun auch in das Pariser Abkommen aufzunehmen. Als Erfolg gilt auch, dass erstmals ein Arbeitsprogramm zu Landwirtschaft und Klimawandel auf die politische Agenda gebracht wurde.

Im Fokus der COP23 standen vor allem die Vorarbeiten für ein neues Regelwerk, das die Klimaschutz-Zusagen der einzelnen Staaten überprüfbar und miteinander vergleichbar machen soll. Das detailreiche Regularium soll 2018 bei der nächsten Weltklimakonferenz im polnischen Kattowitz verabschiedet werden. Der Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimavertrag fand übrigens bislang keine Nachahmer.

© corporAID Magazin Nr. 73
Foto: UN Climate Change/Flickr

 

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