Die aktuelle Zahl

Liebe zum Vierbeiner

08/2017 - 17 Milliarden Euro nur für ihre Haustiere gaben Chinesen im Jahr 2016 aus. Hunde und Katzen im Haushalt gelten als Zeichen von wachsendem Wohlstand.


17 Mrd. Euro gaben Chinesen 2016
für ihre Haustiere aus.

Chinesen haben Hunde zum Fressen gern – doch entgegen der verbreiteten Meinung werden die Vierbeiner eher selten für den Verzehr gehalten, aber immer öfter als Familienmitglieder: An die 28 Millionen Hunde – und 58 Millionen Katzen – leben heute als Haustiere in China, Tendenz steigend. Haustiere sind durchaus ein Indikator für Wohlstand: Mit Urbanisierung und steigendem Einkommen leisten sich Menschen gerne eigene Tiere, das zeigt auch der aktuelle Trend zur Katze in indischen Städten oder die wachsende Hundeliebe der Filipinos und Brasilianer.




So viele Katzen und Hunde leben schätzungsweise in den USA, Brasilien, China und Co. (Angaben in Millionen)

Die Haustierindustrie freut sich. Gerade erst kamen tausend internationale Aussteller nach Shanghai, um auf der Pet Fair Asia die neuesten Trends zu präsentieren. Denn Tierfreunde kaufen ihren Lieblingen nicht nur Futter: Auch Beautyartikel, Kleidung, Torten, Überwachungskameras und automatische Futterstationen sind begehrt. 2016 wurden allein in China fast 17 Mrd. Euro für Haustiere ausgegeben, die Branche wächst zweistellig.

Für jene, die unfreiwillig tierlos leben, gibt es schließlich die Erlebnisgastronomie mit haarigem Extra: In „Catpuchinos“ oder „Little Zoo“-Cafes können Gäste Katzen und Hunde bestellen – zum Streicheln. Ihr Verzehr käme weniger gut an

© corporAID Magazin Nr. 71
Text: Katharina Kainz-Traxler

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