Kommentar

Think smart!

06/2017 - von Gudrun Zimmerl


Gudrun Zimmerl
ICEP

Verantwortung in die unternehmerische Praxis umzusetzen ist ein anspruchsvolles Unterfangen – das immer öfter Gefahr läuft, aufgrund der steigenden Auskunfts- und Berichtspflichten als Abarbeiten selbiger praktiziert und damit eher als Zusatzaufwand wahrgenommen zu werden denn als sinnvolle Investition in die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens.

Dabei haben Unternehmen die inhärente Fähigkeit, innovative Lösungen für die drängenden globalen gesellschaftlichen Herausforderungen zu entwickeln und umzusetzen. Lösungen in den Bereichen Mobilität, Gesundheitsversorgung, Energieeffizienz oder saubere Energie sind dringend gefragt. Was in vielen Bereichen fehlt, sind „smarte“ Rahmenbedingungen für verantwortliches Wirtschaften, die Unternehmen zu einer aktiveren gesellschaftlichen Mitgestaltung motivieren und einen Anreiz bieten, gesellschaftliche Herausforderungen in den eigenen Innovationsprozess zu integrieren. Die schnöde Beschreibung des Ist-Zustands hat hier nur eine eingeschränkt transformative Qualität.

© corporAID Magazin Nr. 70

 

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