Gastkommentar

Inclusive Business

06/2017 - Programmleiterin Paula Pelaez erklärt, wie die VN-Plattform Business Call to Action Unternehmen unterstützen will.


Paula Pelaez
Programmleiterin der VN Plattform Business Call to Action

Die globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung wollen vor allem das Leben jener 2,7 Milliarden Menschen verbessern, die derzeit über weniger als 2,5 Dollar pro Tag verfügen. Indem Unternehmen Menschen mit niedrigem Einkommen in ihre Wertschöpfungsketten einbeziehen, tragen sie nicht nur zu globaler nachhaltiger Entwicklung bei, sondern erschließen auch einen riesigen unterversorgten Markt potenzieller Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter. Diese Chancen zu erkennen und dafür neue Geschäftsmodelle zu entwickeln bezeichnen wir als Inclusive Business.

Mit dem 2008 von den Vereinten Nationen gegründeten Business Call to Action unterstützen wir Unternehmen bei der Einführung von inklusiven Geschäftsmodellen und setzen uns für eine stärkere Anerkennung des Entwicklungsbeitrags der Wirtschaft ein. Dabei verfolgt Inclusive Business im Prinzip die gleichen Ziele wie Business as usual, verbessert dabei aber gleichzeitig durch die Einbeziehung von Armen in Wertschöpfungsketten deren Zugang zu Gütern, Dienstleistungen und Einkommensmöglichkeiten. Inclusive Business birgt somit ein enormes Potenzial: indem die Unternehmen wachsen, werden auch die Lebensgrundlagen der Menschen in ihren Märkten verbessert.


© corporAID Magazin Nr. 70
Foto: ICEP

 

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