Trigos Österreich

Zur Nachahmung!

06/2017 - Einmal mehr gingen die Trigos-Trophäen an österreichische Unternehmen, die bei Nachhaltigkeit Innovationskraft bewiesen haben. Sie sollen andere zur Nachahmung anspornen.

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Die Gewinner des Trigos 2017




Die Gewinner des Trigos 2017: v.l.n.r. Hannes Thaler (MAM), Sepp Eisenriegler (R.U.S.Z), Markus Schörpf und Florian Faber (ARGE Gentechnik-frei), Maria Stern (MPREIS), Jakob Hackl (Labonca Biohof), Thomas Jakowiak (RHI) und Bernhard Weber (ICEP)

Die heurige Gala zum Trigos, der bedeutendsten Auszeichnung für verantwortliche Unternehmen in Österreich, fand am 19. Juni einmal mehr in einem gediegenen Setting, nämlich im Muth im Wiener Augarten, statt. Ein musikalisches Rahmenprogramm unterstützte die gute Stimmung unter den rund 300 geladenen Gästen aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft. Im Zentrum der Aufmerksamkeit standen die Leistungen der 27 nominierten Unternehmen: sechs Groß-, sieben Mittel- und fünf Kleinunternehmen sowie vier Social Entrepreneurs, dazu drei nationale und zwei internationale Partnerschaften. Sie waren von der 14-köpfigen Trigos-Jury, bestehend aus Vertretern der Trigos-Trägerorganisationen und externen Experten, aus insgesamt 125 Bewerbungen ausgewählt worden.

Für die Trigos-Reife zählt dabei, wie gut ein Unternehmen die gesellschaftlichen Herausforderungen der eigenen Branche erkannt und sich mit den Auswirkungen seines Kerngeschäfts auf Arbeitsplatz, Gesellschaft, Markt und Umwelt aktiv und effektiv auseinandergesetzt hat. Mindestens zwei einschlägige Maßnahmen sind nachzuweisen. Bewertet werden ihre Innovationskraft sowie ihre mögliche Breitenwirkung – denn die ausgezeichneten Unternehmen sollen Vorbild sein für andere. In der Kategorie Partnerschaften liegt der Fokus der Jury auf dem erzielten Impact sowohl für das Unternehmen als auch für Umwelt und Gesellschaft. Bei Sozialunternehmen fallen Kreativität, Innovationsgrad, Vorbildwirkung und gesamtgesellschaftliche Relevanz ins Gewicht.

An die Zukunft denken Wie vielfältig und ideenreich gesellschaftliche Verantwortung umsetzbar ist, zeigten die Präsentationen der Trigos-Kandidaten an diesem Abend. Die Aktivitäten, die sie setzten, fielen vor allem in die Bereiche Integration, Gesundheit oder Lehrlingsausbildung, artgerechte Tierhaltung oder Regionalität, sparsamer Energieeinsatz, Ressourcenschonung, Recycling oder auch innovative Technologie und Produkte. Mit dem ORF und der IMC Fachhochschule Krems bewarben sich erstmals Bildungsanbieter um den Trigos. Es folgten die Verkündigung und großer Applaus für die Preisträger (siehe Link).

Neben vielen Eindrücken nahm sich mancher Gast wohl das Bonmot mit nach Hause, mit dem Biohof Adamah-Gründer Gerhard Zoubek das Publikum erheiterte, als er sein Engagement für gesunde Ernährung mit „Enkeltauglichkeit“ begründete. Der Gedanke an die eigenen Kinder und künftige Generationen wurde an diesem Abend wiederholt zitiert und durchgängig als stärkster Motor für nachhaltiges Wirtschaften bezeichnet.

Der Preis, der sich als Auszeichnung unter den Besten versteht, wird seit 2004 jährlich vergeben, zudem fand heuer der Bundesländer-Trigos in Niederösterreich und der Steiermark statt. Die breite Trägerschaft des Trigos reicht von Caritas und Rotes Kreuz über den Umweltdachverband, Global 2000 und Diakonie bis zu Industriellenvereinigung und Wirtschaftskammer. Organisator des Trigos ist die Unternehmensplattform respACT.

@ corporAID Magazin Nr. 70
Text: Ursula Weber
Foto: Philipp Lipiarski

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