Kurzmeldung

Neue Strategien

04/2017 - 2017 könnte zum Afrikajahr werden. Die Europäische Union arbeitet an einem neuen Partner­schaftsabkommen mit dem Kontinent, das den Cotonou-Vertrag ablösen soll. Und auch Deutschland meint es mit dem Afrika-Schwerpunkt seiner G-20 Präsidentschaft ernst.


Neue Kooperation Das britische DfID will die Londoner Börse zum globalen Finanzierungshub für Entwicklungsländer machen.

Großbritanniens Post-Brexit-Zukunft beeinflusst auch die Entwicklungszusammenarbeit. Losgelöst von der Kooperation mit EU-Entwicklungsakteuren, strebt das Königreich offensichtlich an, mit dem eigenen Geld eine stärkere eigene globale Rolle zu definieren. Der EU-Austritt schaffe „die einzigartige Möglichkeit, ein schlüssiges Gesamtpaket zu schnüren, das Handelspolitik und Hilfe zusammenbringt und Hindernisse zur Förderung von Handel und Investitionen beseitigt, um Armut zu verringern“, so das neue Strategiepapier des Entwicklungsministeriums DfID. Im Fokus stehen etwa die stärkere Integration von Entwicklungsländern in den globalen Handel, der Ausbau des Finanzplatzes London zum Finanzierungshub für Entwicklungsländer sowie bessere Rahmen für Unternehmen in ärmeren Ländern.

Auch der Entwicklungshilfeausschuss DAC der OECD setzt auf mehr Wirtschaft. Die OECD-Staaten sollen künftig verstärkt den Privatsektor in ihre Entwicklungshilfestrategien einbetten können. Ein Reformpaket will DAC-Chair Charlotte Gornitzka im Herbst präsentieren.

© corporAID Magazin Nr. 69
Foto: London Stock Exchange

 

Kommentare

 
 

 
Suche:  
Aktuelle Artikel

Globale Ernährung: Die Welt hat Appetit

Flucht und Migration: Die Suche nach Perspektiven

Die aktuelle Zahl: Liebe zum Vierbeiner

Termine

corporAID Kompaktworkshop: Globale Nachhaltigkeitsagenda

Sie sind zurzeit nicht angemeldet.
» Anmelden » Registrieren » Passwort vergessen

Österreichische Unternehmen unterstützen corporAID
http://corporate.coke.at