Kurzmeldung

Mit Afrika, nicht für Afrika

02/2017 - 2017 könnte zum Afrikajahr werden. Die Europäische Union arbeitet an einem neuen Partnerschaftsabkommen mit dem Kontinent, das den Cotonou-Vertrag ablösen soll. Und auch Deutschland meint es mit dem Afrika-Schwerpunkt seiner G-20 Präsidentschaft ernst.


Gemeinsame Sache mit Afrika Deutschlands Ziel: wirtschaftliche und politische Zusammenarbeit mit Afrika „auf Augenhöhe“.

Das Bundesentwicklungsministerium hat dafür Eckpunkte für einen neuen Marshallplan mit Afrika vorgestellt und zu einer breiten Diskussion über die künftige Zusammenarbeit mit dem Kontinent eingeladen. Ein zentrales Anliegen: Das Afrika-Engagement der deutschen Wirtschaft soll ausgebaut und damit Jobs und Perspektiven für die Bevölkerung geschaffen werden. Gleichzeitig möchte Deutschland die Eigenverantwortung der afrikanischen Staaten stärken und die alte Geber-Nehmer-Beziehung ablösen. Anfang Feber rührte Minister Gerd Müller beim deutsch-afrikanischen Wirtschaftsgipfel in Nairobi die Werbetrommel für den Marshallplan mit Afrika. Der kenianische Präsident Uhuru Kenyatta blieb dem Gipfel kurzerhand fern, das Interesse auf afrikanischer Seite muss also wohl noch geweckt werden.

© corporAID Magazin Nr. 68
Foto: BMZ

 

Kommentare

 
 

 
Suche:  
Aktuelle Artikel

Neue Werkstoffe: Innovatives aus Resten

Nachhaltiger Tourismus: Zeit für besseren Urlaub

Entwicklung: Stille mit Folgen

Termine

28.3.17 CSR Circle: Nachhaltiger Tourismus

4.4.17 Diskussion: CSR matters

corporAID Kompaktworkshop: Globale Nachhaltigkeitsagenda

Sie sind zurzeit nicht angemeldet.
» Anmelden » Registrieren » Passwort vergessen

Österreichische Unternehmen unterstützen corporAID
http://corporate.coke.at