Kurzmeldung

Kampf dem Ozeanplastik

02/2017 - Zwei Moderiesen setzen Zeichen gegen die zunehmende Verschmutzung der Weltmeere.


Statt im Ozean
auf der Haut

Moderiese H&M testet
eine neue Textilie,
die aus angespültem
Plastikabfall
gewonnen wird.

Eine Million Paar aus Ozeanplastik gefertigte Laufschuhe will der deutsche Sportartikelhersteller Adidas heuer in den Handel bringen, kündigte CEO Kasper Rorsted vor kurzem an. Und die schwedische Modekette H&M wird im April eine „H&M Conscious Exclusive“-Kollektion in die Geschäfte bringen, für die erstmals unter anderem recycelter Polyester aus angeschwemmten Plastikabfällen verwendet wird. Beide Moderiesen setzen damit Zeichen gegen die zunehmende Verschmutzung der Weltmeere. Denn aktuell gelangen jedes Jahr acht Millionen Tonnen Kunststoff in die Meere, warnt eine Studie der Ellen MacArthur Stiftung. Wenn alles so weitergeht wie bisher, dürfte im Jahr 2050 die Plastikmenge in den Meeren die Masse der Fische übersteigen. Das Bewusstsein für dieses Problem scheint auch bei anderen globalen Playern geweckt zu sein. Vor dem Weltwirtschaftsforum in Davos haben sich 40 Konzerne wie Procter & Gamble, Coca-Cola und Danone dazu verpflichtet, künftig weniger Kunststoff zu verarbeiten und Abfälle besser wiederzuverwerten.


© corporAID Magazin Nr. 68
Foto: H&M

 

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