Kurzmeldung

Bessere Lieferketten

12/2016 - Das Consumer Goods Forum CGF, ein Netzwerk der Konsumgüterindustrie, will das Unrecht der Zwangsarbeit in der Lieferkette eliminieren.


Unfreiwillig beschäftigt Das Consumer Goods Forum will Zwangs-arbeit in der Konsum-güterindustrie beseitigen.

Soziale und ökologische Herausforderungen gibt es in vielen globalen Lieferketten. Bis heute nicht ausgemerzt ist etwa Zwangsarbeit mit weltweit 21 Millionen Betroffenen, so die Daten der Internationalen Arbeitsorganisation ILO. Das Consumer Goods Forum CGF, ein Netzwerk der Konsumgüterindustrie mit Vertretern wie Carrefour, Nestlé und Barilla, nimmt sich des Themas nun verstärkt an. Im Dezember präsentierte CGF die für die Branche wichtigsten Aktionsfelder im Kampf gegen Zwangsarbeit. Die CGF-Mitglieder sollen diese „Priority Industry Principles“ nun schrittweise übernehmen, ein besonderer Fokus liegt auf Supply Chains für Meeresfrüchte und Palmöl in Südostasien. Eine kleinere Brancheninitiative konnte indes kürzlich vermelden, ihr Ziel bereits erreicht zu haben: Die drei führenden Getränkekartonhersteller Elopak, SIG Combibloc und Tetra Pak garantieren, dass alle Holzfasern in ihren Produkten aus zertifizierten Quellen stammen – illegale Holzeinschläge sind demnach in ihren Lieferketten nicht mehr möglich.

© corporAID Magazin Nr. 67
Foto: Marcel Crozet/ILO

 

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