Kurzmeldung

Globale Stadt-Agenda

11/2016 - Die Städte sollen sozialer und klimafreundlicher werden – so verständigten sich die Teilnehmer am dritten Weltsiedlungsgipfel im Oktober in Quito.


Städte spielen für nachhaltige Entwicklung eine zentrale Rolle. In Quito (Bild) wurde nun eine neue Urban Agenda festgelegt.

Bevölkerungswachstum, knapper Wohnraum, Verkehrsstaus, Umweltverschmutzung, Energieverbrauch – die zunehmende Verstädterung der Welt ist mit enormen Herausforderungen verbunden. 40.000 Teilnehmer aus 180 Ländern trafen sich Mitte Oktober im ecuadorianischen Quito, um im Rahmen des 3. Weltsiedlungsgipfels „Habitat“ der Vereinten Nationen über die Stadtentwicklung der Zukunft zu diskutieren. Am Ende des nur alle 20 Jahre stattfindenden Zusammentreffens gelang die Verständigung auf eine neue „Urban Agenda“ – diese ist zwar rechtlich nicht bindend, aber zumindest eine für kommunale Akteure wichtige Leitschnur zur sozialen und klimafreundlichen Gestaltung von Städten.

Habitat ist übrigens auch an der Zusammenarbeit und dem Know-how-Austausch mit Unternehmen interessiert. Erst vor kurzem wurde mit Seilbahnhersteller Doppelmayr eine Partnerschaftsinitiative vereinbart, da Seilbahnen als urbanes Verkehrsmittel von immer mehr Städten weltweit nachgefragt werden.

© corporAID Magazin Nr. 66
Foto: Robert Nunn Flickr

 

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