Kurzmeldung

Ostafrika ist am Zug

11/2016 - Zwei bis drei Tage dauerte bisher die 750 km lange LKW-fahrt von Addis Abeba in Äthiopien in die Hafenstadt Dschibuti. Nun gibt es eine schnelle Alternative.


Kein Stau auf der Schiene Die Bahninfrastruktur Ostafrikas wird stark ausgebaut, um den Handel in der Region anzukurbeln.

Ethiopia Rail eröffnete Anfang Oktober eine voll elektrifizierte Zugverbindung, mit der sich die für den Außenhandel wichtige Strecke in nur zehn Stunden zurücklegen lässt. Um Technik und Zugtickets kümmert sich vorerst chinesisches Personal, denn das 4-Mrd.-Dollar-Projekt ist durch und durch „Made by China“: Bau, Hauptfinanzierung und Betrieb der ersten fünf Jahre verantworten chinesische Unternehmen. Ähnliches gilt für weitere Zugprojekte in Afrika: China baut und finanziert auch Kenias Mombasa-Nairobi-Strecke, die 2017 in Betrieb gehen soll. Sie ist Auftakt eines umfassenden, 14 Mrd. Dollar teuren Bahn-Netzwerks, das Verbindungen nach Uganda, Ruanda und in den Südsudan vorsieht. Auch Tansania hat heuer einen Großauftrag für den Bau einer Eisenbahnstrecke vom Hafen Daressalam nach Burundi und Ruanda vergeben – an China natürlich.

© corporAID Magazin Nr. 66
Foto: Hamdhan A340 Wikimedia

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