Kurzmeldung

Mehr Dynamik wäre gut

08/2016 - Ein von der Bertelsmann Stiftung und dem Sustainable Development Solutions Network kürzlich präsentiertes SDG-Ranking zeigt anhand von Daten aus
149 Ländern erstmals, wo die einzelnen Staaten stehen.


Kinderimpfungen, CO2-Emissionen, Entwicklungshilfe: Laut SDG Index 2016 sind das drei der größten Baustellen Österreichs.

Vor bald einem Jahr gaben die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen einander das „Ja“-Wort: Sie bekannten sich dazu, bis 2030 gemeinsam die Welt zu einem besseren Ort zu machen und unterzeichneten dazu die 17 Ziele für Nachhaltige Entwicklung, kurz SDG. Ein von der Bertelsmann Stiftung und dem Sustainable Development Solutions Network kürzlich präsentiertes SDG-Ranking zeigt anhand von Daten aus 149 Ländern erstmals, wo die einzelnen Staaten stehen. Das Fazit: Es gibt für alle genug zu tun. Während die Industrieländer in Bereichen wie verantwortungsvoller Konsum und Entwicklungszusammenarbeit Fortschritte erzielen müssen, scheitern viele ärmere Länder an grundlegenden Zielen wie Sicherheit und Hungerbekämpfung. Am ehesten erfüllen nordische Staaten die SDG, allen voran Schweden, Dänemark und Norwegen. Österreich kommt mit Platz 7 vergleichsweise gut weg. Große Länder wie die USA (25. Platz), Russland (47.), China (76.) und Indien (110.) hinken hinterher, die Schlusslichter stammen vorwiegend aus Afrika.

© corporAID Magazin Nr. 65
Foto: Pfizer

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