Kurzmeldung

Vom Tank auf den Tisch

06/2016 - Erstmals in der Geschichte menschlicher Ernährungsvorlieben verzehrt die Welt mehr Zuchtfisch als Rindfleisch, so Statistiken der Landwirtschaftsorganisation FAO.


Müheloser Fang Mehr als die Hälfte der heute konsumierten Fische und Meeresfrüchte stammt aus Aquakulturen.

Erstmals in der Geschichte menschlicher Ernährungsvorlieben verzehrt die Welt mehr Zuchtfisch als Rindfleisch, so Statistiken der Landwirtschaftsorganisation FAO. Fischzucht ist längst zum Boomsektor geworden: Sie gilt als aktuell schnellstwachsender Bereich der tierischen Nahrungsproduktion – und nimmt auch Druck von den Wildfischbeständen, die zu einem Drittel bereits als überfischt gelten. Doch wie so oft in der Lebensmittelbranche gilt auch für die Aquakultur: Sie kann mehr oder weniger sozial- und umweltverträglich ausfallen, Stichwort Kahlschlag wertvoller Mangrovenwälder oder intensiver Einsatz von Chemikalien und Antibiotika. Eine Orientierungshilfe für bewusst kaufende Liebhaber von Tilapia, Pangasius oder Lachs bietet unter anderem das türkisfarbene Gütesiegel Aquaculture Stewardship Council ASC. Auch die Einkaufsratgeber von WWF und Greenpeace klären über die besseren Zuchtfische auf. Und wer zu heimischen Biofischen wie Forelle, Karpfen und Saibling greift, ist ohnehin auf der sicheren Seite.

© corporAID Magazin Nr. 64
Foto: ILO/ Yamuni Rashmika Perera

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