Exporttag

Über den Tellerrand

08/2015 - Die Internationalisierungsoffensive von Wirtschaftsministerium und Wirtschaftkammer wurde bis 2019 verlängert.

Seit dem Start 2003 hat das Wirtschaftsministerium mehr als 150 Mio. Euro in die Stärkung der österreichischen Exportwirtschaft investiert. Die fünfte – diesmal vierjährige – Förderperiode der Internationalisierungsoffensive startete im April 2015. Rund 14 Mio. Euro werden pro Jahr investiert – ein Viertel davon wird für Direktförderungen aufgewendet, der Rest für „Wirtschaftsmissionen in Zukunftsmärkte, internationale Messeauftritte, Inlandsveranstaltungen, die Unterstützung ausgewählter Zukunftsbranchen in Wachstumsmärkten oder für hochqualifizierte Experten in den AußenwirtschaftsCentern“, zählt Ernst Kopp, Leiter der Internationalisierungsoffensive go-international in der WKO, auf.

Vor allem KMU, die neue Märkte erschließen wollen, werden gefördert. Deshalb wird in der neuen Förderperiode ein Europa-Scheck für KMU – speziell für Neuexporteure – zur Verfügung stehen. Unterstützung gibt es außerdem für Dienstleister und Technologieunternehmen.


Ernst Kopp, Leiter der Internationalisierungs-
offensive bei der WKO.

Weitere Schwerpunkte: Die Vernetzung der heimischen Förderlandschaft für die Internationalisierung, die Schaffung eines Metaportals mit Infos über Internationalisierungs-Services für Unternehmen oder die noch stärkere Unterstützung von Neuexporteuren sowie KMU auf Nahmärkten.

„Österreich ist eine offene Volkswirtschaft mit einem relativ kleinen Binnenmarkt. Deshalb muss sich unsere Wirtschaft verstärkt ins Ausland orientieren und dort Wachstum generieren. Und der Export ist zu großen Teilen für unser Wachstum, Arbeitsplätze und unseren Wohlstand verantwortlich“, sagt Kopp. Er betont, dass es der Internationalisierungsoffensive nicht nur darum ginge, Exporte zu steigern, sondern den Wert von Internationalisierung in den Köpfen der Unternehmer und der Öffentlichkeit zu verankern. „Neben der Unterstützung heimischer Unternehmen, die international erfolgreich sein wollen, ist es uns auch ein Anliegen, das Image der österreichischen Wirtschaft weltweit aufzupolieren“, ergänzt Kopp. Dieses Ziel verfolgt die WKO auch mit ihrer Online-Plattform Advantage Austria, die Exportunternehmen mit 200 Länderseiten eine Bühne bietet, um sich weltweit zu präsentieren.

© corporAID Magazin 59
Text: Clemens Coudenhove-Kalergi
Bild: WKO/Frank Helmrich

 

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